Die finale Woche
"Heiliger Krieg der Vergeltung", Zwerg Yong Il am 24.07.2010, während meines Besuchs an der innerkoreanischen Grenze
Die letzte Woche verbrachten wir mit Vorbereitungen für unser Abschlussklausuren, -Präsentationen und/oder -Hausarbeiten. Für meine Präsentation wollte ich einen kulturellen Bezug zum asiatischen Wirtschaftsraum implementieren und ließ zum Thema "Energiepolitik" entsprechenden einfließen.

Trotz meines mich andwidernden Ehrgeizes wollten wir uns (Kumpanen und ich) etwas Kurzweil gönnen und da kam die Einladung der Uni zum Studiobesuch der berühmtesten koreanischen Chartshow gerade recht. Als wir am Treffpunkt eintrafen wurden uns Aussagen des Erstaunens entgegen geworfen, waren neben uns und einem Unioffiziellen doch nur noch 23 weitere Mädchen anwesend ("This is for girls!"). Als wir östrogengeschädigt im Studio ankamen, sahen wir uns für 90min mit playbackunfähigen halbwarmen Brüdern und ein paar Girlbands konfrontiert. Alles in Allem ganz nett, nur nicht wirklich "unsers".

Dafür machten wir auf der Rückreise einen Schlenker zum WM-Stadion von Seoul und delektierten uns nostalgisch am günstigsten Dosenbier des Stadionkiosks.

Dann kam mein Geburtstag. Wie man es sich an seinem Ehrentag wünscht, fuhren wir um 7 Uhr morgens in militärisches Sperrgebiet, in die sogenannte DMZ. Unsere koreanische Reiseleitung glänzte durch besonderen Humor, als sie immer wieder auflachte, wenn sie von Verstümmelten und Toten an der Grenze berichtete. Die DMZ selbst ist unspektakulär, besonders wenn man pro Station gefühlte 10min (inkl. Ein- Aussteigen) bis zur Weiterfahrt bekommt. Interessanterweise vermarktet Korea die DMZ mittlerweile und stilisiert ebendiese zum (Anmerkung des Verfasser: minenbelegten) Ort des Friedens und der Freiheit.

Zur selben Zeit drohte Zwerg Yong Il übrigens zum drölfzigsten Mal mit einem Nuklearschlag, was den meisten (Süd-)Koreanern nur ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte und einem Grenzsoldaten an einer Observationsposten derart erschreckte, dass er dutzendweise Fotos mit Touristen machte und mir so ermöglichte verbotenen Aufnahmen vom mächtigen Norden zu machen. Vorwürfe, die beschrieben ich sei an Kim Yong Ils Vergeltungsdrohungen schuld, perlten nicht ohne Stolz an mir ab.
Nach unserer Rückkehr ging es erstmal zum Frisör zwecks schneidiger Frisur. Wie macht man sich dort verständlich? Egal, als ich der Frisördame ein Foto zeigte, welches ich von einem Foto auf meinem Rechner gemacht habe (Ja, genau so!), zeigte sie zur Bestätigung meines Wunsches auf ein Foto von Justin Timberlake - Glaubt es oder nicht!

Alsdann konnte mein Geburtstag beginnen. Nachdem in einem koreanischen Restaurant für mich gesungen wurde (4 Lieder in drei Sprachen) und man mich mit einem Kuchen nebst Wunderkerzen bedachte, ging es weiter zum Zaubern. Die Feiergemeinschaft (zu Hochzeiten 25 Leute aus 6 Nationen) konnte sogar dazu motiviert werden Micky Krauses "Zeig doch mal die Möpse" zu trällern, welches ich dem DJ gnädig in MP3-Form überließ.

Wir sammelten dabei die Erfahrung, dass die englische Übersetzung des Songs nicht den Zauber auszustrahlen vermag, wie das deutsche Original.
Die letzte Woche verbrachten wir mit Vorbereitungen für unser Abschlussklausuren, -Präsentationen und/oder -Hausarbeiten. Für meine Präsentation wollte ich einen kulturellen Bezug zum asiatischen Wirtschaftsraum implementieren und ließ zum Thema "Energiepolitik" entsprechenden einfließen.

Trotz meines mich andwidernden Ehrgeizes wollten wir uns (Kumpanen und ich) etwas Kurzweil gönnen und da kam die Einladung der Uni zum Studiobesuch der berühmtesten koreanischen Chartshow gerade recht. Als wir am Treffpunkt eintrafen wurden uns Aussagen des Erstaunens entgegen geworfen, waren neben uns und einem Unioffiziellen doch nur noch 23 weitere Mädchen anwesend ("This is for girls!"). Als wir östrogengeschädigt im Studio ankamen, sahen wir uns für 90min mit playbackunfähigen halbwarmen Brüdern und ein paar Girlbands konfrontiert. Alles in Allem ganz nett, nur nicht wirklich "unsers".

Dafür machten wir auf der Rückreise einen Schlenker zum WM-Stadion von Seoul und delektierten uns nostalgisch am günstigsten Dosenbier des Stadionkiosks.

Dann kam mein Geburtstag. Wie man es sich an seinem Ehrentag wünscht, fuhren wir um 7 Uhr morgens in militärisches Sperrgebiet, in die sogenannte DMZ. Unsere koreanische Reiseleitung glänzte durch besonderen Humor, als sie immer wieder auflachte, wenn sie von Verstümmelten und Toten an der Grenze berichtete. Die DMZ selbst ist unspektakulär, besonders wenn man pro Station gefühlte 10min (inkl. Ein- Aussteigen) bis zur Weiterfahrt bekommt. Interessanterweise vermarktet Korea die DMZ mittlerweile und stilisiert ebendiese zum (Anmerkung des Verfasser: minenbelegten) Ort des Friedens und der Freiheit.

Zur selben Zeit drohte Zwerg Yong Il übrigens zum drölfzigsten Mal mit einem Nuklearschlag, was den meisten (Süd-)Koreanern nur ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte und einem Grenzsoldaten an einer Observationsposten derart erschreckte, dass er dutzendweise Fotos mit Touristen machte und mir so ermöglichte verbotenen Aufnahmen vom mächtigen Norden zu machen. Vorwürfe, die beschrieben ich sei an Kim Yong Ils Vergeltungsdrohungen schuld, perlten nicht ohne Stolz an mir ab.
Nach unserer Rückkehr ging es erstmal zum Frisör zwecks schneidiger Frisur. Wie macht man sich dort verständlich? Egal, als ich der Frisördame ein Foto zeigte, welches ich von einem Foto auf meinem Rechner gemacht habe (Ja, genau so!), zeigte sie zur Bestätigung meines Wunsches auf ein Foto von Justin Timberlake - Glaubt es oder nicht!

Alsdann konnte mein Geburtstag beginnen. Nachdem in einem koreanischen Restaurant für mich gesungen wurde (4 Lieder in drei Sprachen) und man mich mit einem Kuchen nebst Wunderkerzen bedachte, ging es weiter zum Zaubern. Die Feiergemeinschaft (zu Hochzeiten 25 Leute aus 6 Nationen) konnte sogar dazu motiviert werden Micky Krauses "Zeig doch mal die Möpse" zu trällern, welches ich dem DJ gnädig in MP3-Form überließ.

Wir sammelten dabei die Erfahrung, dass die englische Übersetzung des Songs nicht den Zauber auszustrahlen vermag, wie das deutsche Original.
tup-hoschi - 26. Jul, 12:28


























